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 Tamriel Manuskript

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BeitragThema: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 11:58 am 427

(Quelle: http://www.eso-rollenspiel.de/index.php?page=LexiconItem&id=282 )

Kurzbeschreibung

Umfangreiches Manuskript über die komplette Hintergrundgeschichte
und Lore von The Elder Scrolls Online zu allen interessanten Themenbereichen.

Online Einsehen, Herunterladen und Ausdrucken könnt ihr das Tamriel Manuskript unter folgendem Link.
Dort findet ihr zudem immer die neuste Version:

http://ordenshalleoddr.funpic.de/templates/TamrielManuskript.pdf

Außerdem findet ihr auf der zugehörigen Seite stets Abstimmungen darüber,
um welche Themenbereiche das Tamriel Manuskript erweitert werden soll.

Vorbeischauen lohnt sich!


Zuletzt von Spiffypurse am So Feb 12, 2017 11:59 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 11:59 am 428

Das Tamriel-Manuskript

Version 2.0

Von

Gervinius

Orden der Dornenrose
Aldmeri-Dominion

“Agea haelia ne jorane emero laloria”
-Durch Schmerz erlangte Weisheit ist ein zuverlässiger Führer in dunklen Zeiten-


Mit freundlichen Grüßen:

Orden der Dornenrose
http://OrdenshalleOdDR.funpic.de



Inhaltsverzeichnis


1.
1. Vorwort
2.
2. Der Plot
3.
2.1 Geographie
4.
2.2 Klima
5.
2.3 Die Kaiserstadt
6.
2.3.1 Der Weißgoldturm
7.
2.3.2 Der Fall des Weißgoldturms
8.
2.4 Oblivion
9.
2.4.1 Die Daedra
10.
2.4.2 Molag Bal
11.
2.4.3 Kalthafen
12.
3. Die Fraktionen
13.
3.1 Die Aldmeri-Dominion
14.
3.1.1 Die Altmer
15.
3.1.2 Die Bosmer
16.
3.1.3 Die Khajiit
17.
3.2 Der Ebenherz-Pakt
18.
3.2.1 Die Nord
19.
3.2.2 Die Dunkelelfen
20.
3.2.3 Die Argonier
21.
3.3 Das Dolchsturz-Bündnis
22.
3.3.1 Die Bretonen
23.
3.3.2 Die Rothwardonen
24.
3.3.3 Die Orks
25.
4. Mythik, Götter und Glaubenskulte
26.
4.1 Die Entstehung der Welt
27.
4.2 Die acht Göttlichen
28.
4.2.1 Die Aedra
29.
4.3 Der Daedra-Kult
30.
4.3.1 Die daedrischen Fürsten
31.
4.4 Die völkischen Pantheons
32.
4.4.1 Der Tribunalstempel und der Nerevarine-Kult der Dunmer
33.
4.4.2 Das Aldmeri-Pantheon
34.
4.4.3 Das Atmora-Pantheon der Nord und der Weg der Stimme
35.
4.4.4 Das Khajiit-Pantheon
36.
4..4.5 Die Histbaum-Verehrung der Argonier
37.
4.4.6 Der Orkische Malacath-Kult
38.
4.4.7 Das Yokuda-Pantheon
39.
5. Schlusswort und Danksagungen






Zuletzt von Spiffypurse am So Feb 12, 2017 12:20 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:00 pm 429

1. 1. Vorwort

Im folgenden Manuskript werdet ihr einige Informationen zur Hintergrundgeschichte von The Elder Scrolls Online erhalten.

Ziel dieses Manuskripts ist es euch bei der Erstellung von Rollenspielkonzepten für eure Charaktere zu helfen. Aber es richtet sich auch an diejenigen, welche bloß tiefer in die Geschichte von TESO eintauchen möchten.

Verfasst wurde das Tamriel Manuskript von Johannes Roth. Das Manuskript ist lediglich für private, nicht kommerzielle Zwecke zu nutzen. Sollte Interesse bestehen Texte oder Textpassagen aus dem Manuskript zu entnehmen so ist dies gestattet, sofern ein Autorenvermerk getätigt wird. Falls das Manuskript in größere Projekte (Vorstellungen, Videomontagen etc.) eingebunden werden soll bitte ich allerdings darum vorher Kontakt mit mir aufzunehmen.

Die Homepage erreicht ihr unter folgender Adresse:
http://OrdenshalleOdDR.funpic.de

Oder schreibt mich direkt unter folgender E-Mail an:
OrdenDerDornenrose-Gilde@gmx.de

Natürlich freuen wir uns stets über Rückmeldung zu unserem Manuskript und hoffen, dass dieses euch bei der Erstellung eures Rollenspielcharakters weiterhelfen konnte.

Falls ihr Anmerkungen oder Verbesserungen zu unserem Manuskript habt teilt sie uns bitte mit. Wir freuen uns über jede Art von Rückmeldung und wenn wir durch eure Rückmeldung den Leitfaden sogar noch verbessern können sind wir dafür sehr dankbar.

Da das Manuskript regelmäßig überarbeitet und um Inhalte ergänzt wird schaut einfach hin und wieder auf unserer Homepage vorbei und holt euch die überarbeiteten Versionen um stets aktuell zu bleiben und alle Informationen zu erhalten.

Aber nun Schluss mit dem Vorwort.

Der Orden der Dornenrose wünscht euch viel Spaß.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:00 pm 430

2. 2. Der Plot

The Elder Scrolls Online spielt in Tamriel, einem Kontinent auf Nirn, im Jahre 582 der zweiten Ära. Die Zeitrechnung auf Nirn wird in Jahren und Ären angegeben.

Ein vorausgehendes Ereignis befindet sich im Jahre 578 der zweiten Ära. Seit dieser Zeit, vor rund vier Jahren, ereigneten sich düstere Dinge in Tamriel. Die Toten stiegen wieder auf und wandelten umher, Zombies tauchten überall auf und es ist sogar die Rede von noch weit düsteren Kreaturen, welche Tamriel heimsuchen. Diese Ereignisse werden auf den so genannten „Seelenbruch“ im Jahre 578 der zweiten Ära zurückgeführt, bei diesem handelt es sich um eine arkane Explosion welche (aus ungekannten Ursachen) von der Kaiserstadt ausging und ein Nachbeben mit sich brachte durch welches die meisten Magier und Mystiker Tamriels dem Wahnsinn verfielen oder, schlimmer noch, starben.

Zusätzlich dazu öffnet Oblivion seine Tore und die mächtigen und bösen Wesen, Daedra genannt, betraten in großen Mengen Tamriel. Näheres zu Oblivion und den Daedra später.

Einer dieser Daedra ist Molag Bal, ein daedrischer Fürst, welcher über die Oblivion Ebene Kalthafen herrscht. Oblivion ist das Reich des Vergessens, welches von vielen Daedra Fürsten regiert wird – jeder von ihnen herrscht auf einer anderen Ebene von Oblivion, Kalthafen ist die Ebene in welcher Molag Bal herrscht.

Molag Bal versucht die Barriere, welche zwischen der normalen Welt und Oblivion herrscht zu zersetzen um ganz Nirn und seine Ebene Kalthafen miteinander zu ver-schmelzen – sollte ihm das gelingen wird Tamriel zu einer Hölle, unterjocht von Molag Bal.

Ganz am Rande oder fast inmitten dieses schicksalhaften Konfliktes entbrennt nun ein neuer Konflikt. Das einst starke Kaiserreich, welches Tamriel von Cyrodiil aus beherrscht hat ist schwach und brüchig geworden. Die Kaiserstadt im Herzen Cyrodiils, in welcher der Weißgoldturm steht, wird zum Angelpunkt eines Krieges zwischen drei verfeindeten Fraktionen: Dem Dolchsturz-Bündnis, der Aldmeri-Dominion und dem Ebenherz-Pakt.

Jede der drei Fraktionen hat unterschiedliche Ambitionen einen Krieg zu führen aber alle sind sie sich in ihren Zielen einig: die Kaiserstadt zu erobern, den Kampf gegen die Daedra aufzunehmen sowie auch den Kampf gegeneinander. Ein Kampf ohne Erbarmen und Gnade.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:01 pm 431

3. 2.1 Geographie

Die Handlung von The Elder Scrolls Online spielt auf dem Planeten Nirn. Auf Nirn gibt es insgesamt 6 verschiedene Kontinente: Akavir, Atmora, Aldmeris, Pyandonea, Yokuda und Tamriel. Auf letzterem vollzieht sich die Handlung von The Elder Scrolls Online. Außerdem wissen wir, dass Tamriel der besterforschte Kontinent unter den sechs Kontinenten ist. Über Yokuda hingegen ist am wenigsten bekannt. Bekannt ist lediglich, dass es westlich von Tamriel lag. Genauere Informationen fehlen allerdings da Yokuda irgendwann während der 1. Ära im Meer versunken ist.

Die unterschiedlichen Kontinente von Nirn unterteilen sich wiederum in verschiedene Regionen wie man sie schon aus den einzelnen Spielen der Elder Scrolls Saga kennt. Aus den Regionen wurden später Provinzen. Die Aufteilung der Regionen in Provinzen geschah während der Regentschaft des zweiten cyrodiilischen Kaiserreichs, welches seit dem Jahr 2703 der 1. Ära über große Teile Tamriels herrschte. Die Provinzen Tamriels sind Himmelsrand, Cyrodiil, Hochfels, Hammerfell, Morrowind und das vom Kaiserreich als ,,wilde Region“ bezeichnete Argonien (auch Schwarzmarsch oder Argonia genannt). Argonien war während der 1. Ära zu großen Teilen vom Kaiserreich besetzt, allerdings konnten sich die Besatzer nicht halten wodurch Argonien nicht lange eine kaiserliche Provinz blieb.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:01 pm 432

4. 2.2 Klima

Das Klima auf Tamriel unterscheidet sich von Region zu Region sehr stark. Die Klimazonen reichen vom Norden Tamriels mit arktischem Klima bis hinunter in den Süden mit tropischen Wäldern und Sümpfen. Hammerfell und Elsweyr sind von Wüsten durchzogen. Der Rest Tamriels weist hingegen gemäßigte klimatische Bedingungen auf.

Allerdings ist das Klima in Tamriel und auch im Rest von Nirn nicht konstant, sondern unterliegt seit der 1. Ära einem Klimawandel wodurch die Temperatur stetig sinkt. In Tamriel macht sich der Klimawandel besonders in Himmelsrand bemerkbar in welchem bereits die ersten Tierarten durch zu niedrige Temperaturen nicht mehr anzutreffen sind. Gravierender macht sich der Klimawandel allerdings auf dem Kontinent Atmora (ehemaliger Heimatkontinent der Nord) bemerkbar, welcher mittlerweile so stark vereist ist, dass dort kein Leben mehr möglich sein soll.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:02 pm 433

5. 2.3 Die Kaiserstadt

Die Kaiserstadt (auch Cyrodiil-Stadt oder einfach nur kaiserliche Stadt) befindet sich im Herzen Cyrodiils, auf einer kleinen Insel, welche von dem Rumare-See umgeben ist. Sie ist nicht nur die größte Stadt Cyrodiils, sondern auch die Größte in ganz Tamriel.

Der einzige Zugang zur Stadt führt über die große weiße Brücke oder per Schiffsanlege-stellen im Hafen der Kaiserstadt. Nicht zuletzt deshalb ist die Kaiserstadt Mittelpunkt des Kaiserreichs – ihre perfekte Lage und ihre großen und starken Mauern machen sie zu einer nahezu uneinnehmbaren Festung.

In der Stadt gibt es mehrere Bezirke, welche wiederum von Mauern und Torhäusern voneinander abgetrennt sind. Insgesamt gibt es sechs innere Stadtbezirke und drei äußere Stadtbezirke.

Die inneren Stadtbezirke sind der Talos-Platz-Bezirk, der Elfengarten-Bezirk, der Marktbezirk, der Arenabezirk, der Baumgartenbezirk und der Tempelbezirk.
Zu den äußeren Bezirken gehören das kaiserliche Gefängnis mit der kaiserlichen Legionsgarnison im Nordosten, die Universität der arkanen Künste im Südosten und der Hafenbezirk im Südwesten. Auch die äußeren Bereiche der Kaiserstadt sind von schützenden Mauern umgeben.

Die Kaiserstadt ist der Mittelpunkt des Kaiserreichs. In ihr befindet sich der Sitz des Kaisers, die Kammer des Ältestenrats, die Privatgemächer des Kaisers, die große kaiserliche Bibliothek und die Unterkünfte für die kaiserlichen Palastwachen (die Elite des Kaiserreichs).

Neben der politischen Bedeutung der Kaiserstadt für das gesamte Kaiserreich ist die Stadt auch das Zentrum der Wissenschaft und Religion für ganz Tamriel.
In der Kaiserstadt befindet sich die geheime Universität, welche von der Magiergilde gegründet wurde. Diese Universität ist ein Hort enormen Wissens. Allerdings haben nur die wenigsten Individuen Tamriels Zutritt zu ihr.

Neben der geheimen Universität befindet sich zudem der Tempel des Einen in der Kai-serstadt. Dieser Tempel ist dem Göttervater Akatosh gewidmet. Dieser ist der Hauptgott in der Religion der Acht (Götter), welche die Religion des Kaiserreichs ist.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Weißgoldturm, welcher in der Mitte der Kaiserstadt die gesamte Stadt und Landschaft überragt und von jeder Seite der Stadt aus gut sichtbar ist.

Ursprünglich erbaut wurde der Weißgoldturm von den Ayleiden, einer sehr alten und mittlerweile vermutlich ausgestorbenen Elfenrasse in Tamriel. Während der ersten Ära entrissen die Menschen (welche einst die Sklaven der Ayleiden waren) den Ayleiden den Weißgoldturm. Nach der Eroberung des Weißgoldturmes bauten sie um diesen herum die große Stadt und begründetet mit ihr das erste Kaiserreich der Menschen. Mehr zu den Ayleiden und der ursprünglichen Geschichte der Kaiserstadt in den folgenden Kapiteln.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:02 pm 434

6. 2.3.1 Der Weißgoldturm

Der Weißgoldturm befindet sich direkt im Zentrum der Kaiserstadt. Er ist nicht nur das höchste Gebäude der Stadt, sondern auch das höchste Gebäude in ganz Cyrodiil.

Erbaut wurde der Weißgoldturm von den Ayleiden (einer uralten Elfenrasse Tamriels, auch Wildelfen oder Herzland-Hochelfen genannt) während der merethischen Ära (beti-telt die Zeit vor dem ersten Jahrhundert). Nach dem Krieg zwischen den Menschen unter der Führung der Sklavin Perif (auch Alessia genannt, welche später zur ersten Kaiserin des so genannten alessianischen Kaiserreichs wurde) und den Ayleiden und ihrem König Umaril dem Ungefiederten, welchen die Ayleiden verloren (Perlinal Weißplanke, ein Gefährte Perifs, erschlug den Ayleidenkönig) fiel der Weißgoldturm in die Hände der Menschen.

Heute befindet sich im Weißgoldturm der Kaiserpalast mit der kaiserlichen Bibliothek und der Ratskammer der Ältesten.

Ursprünglich errichtet sollte der Weißgoldturm ein Zeichen für die Überlegenheit der elfischen Rassen darstellen. Darüber hinaus war er Zentrum der ayleidischen Kultur mit ihrer Ahnenverehrung. So wurden im Turm die Statuen der „Zehn Ahnen“ aufbewahrt (zehn identische aussehende Statuen aus Metall), welche nach dem Fall des Ayleidenreichs von den überlebenden Ayleiden in Sicherheit gebracht wurden. Bis heute gelten sie als verschollen und ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.

Die letzten verbleibenden Spuren der Ayleiden in der Kaiserstadt sind der Weißgoldturm und die unterirdischen Katakomben und Abflusssysteme.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:03 pm 435

7. 2.3.2 Der Fall des Weißgoldturms

Während der ersten Ära (auch merethische = elfische Ära genannt) waren die Menschen die Sklaven der Ayleiden (uralte Elfenrasse, welche mittlerweile ausgestorben ist). Erst im Jahre 243 der 1. Ära begannen sich die Menschen gegen ihre Unterdrücker, die Ayleiden, aufzulehnen.

Einer der Aufständischen war Pelinal Weißplanke, welcher besser bekannt ist unter dem Namen „Göttlicher Kreuzritter“.

Der Legende nach erhielt er von den Acht (Göttern) die Reliquien des Göttlichen Kreuzzugs um damit Umaril den Ungefiederten, den König der Ayleiden, zu erschlagen.

Als die Sklavenarmee der Menschen den Weißgoldturm erreichte stürmte Pelinal, entgegen dem Rat seiner Gefährten, alleine den Weißgoldturm, erschlug dabei die Soldaten Umarils und forderte diesen zu einem Zweikampf heraus in welchem er Umaril den Ungefiederten schließlich bezwang. Während des Kampfes wurde Pelinal allerdings so stark verletzt, dass er sich nicht mehr verteidigen konnte – die noch lebenden Soldaten der Ayleiden töteten und zerstückelten ihn, lediglich sein Kopf soll noch von ihm übrig geblieben sein.

Die letzten Worte Pelinals sollen:

„Obwohl er bis jenseits der Tore der Nacht verbannt ist, wird er zurückkehren. Sei wachsam! Ich kann das Heer der Menschen nicht länger vor Umarils Rache schützen“

gewesen sein.

Da Umaril halb Daedra und halb Ayleid war konnte Pelinal nur die Hülle Umarils vernichten. Die Seele Umarils ging hingegen nach dessen Tod nach Obvlivion, dem Reich des Vergessens, über und ist dort bis zum heutigen Tage gefangen. Doch Pelinals letzte Worte machen deutlich, dass Umaril irgendwann zurückkehren wird – wann das genau sein wird ist allerdings unklar.

Die verbleibenden Ayleiden wurden immer weiter zurückgedrängt und der Weißgoldturm fiel in die Hände der Menschen. Nach und nach ging die Population der Ayleiden zurück – heutzutage geht man davon aus, dass es keine Ayleiden mehr gibt (dies ist jedoch nur eine Annahme, genaueres ist nicht bekannt).
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:04 pm 436

8. 2.4 Oblivion

Oblivion wird als das Rech des Vergessens bezeichnet. In Oblivion sind jegliche Regeln der Vernunft und Rationalität von Zeit und Raum außer Kraft gesetzt.

Oblivion ist eine Dimension, welche aus vielen verschiedenen Ebenen besteht. Jede Ebene in Oblivion wird von bizarr anmutenden Wesen, Daedra genannt, bewohnt. Jede Ebene in Oblivion wird von einem daedrischen Prinzen oder Fürsten regiert. Die jeweilige Oblivion Ebene ist nach seinen pervertierten Vorstellungen geformt wodurch die einzelnen Ebenen in Oblivion sich relativ stark voneinander unterscheiden können. Alle gemeinsam haben sie jedoch, dass sie sehr bizarr sind. Die einen mehr, die anderen weniger.

Es heißt, dass viele der Oblivion Ebenen so verrückt und bizarr seien, dass der menschliche Verstand sie nur so schwer begreifen kann, dass die meisten, welche sie erblicken beim bloßen Anblick dem Wahnsinn verfallen und verrückt werden.

Unter normalen Umständen ist es den Daedra nicht möglich die natürliche Barriere zwi-schen Oblivion und Nirn (beziehungsweise Tamriel) zu überschreiten. Wenn die Barriere allerdings geschwächt ist können die Daedra in großen Mengen Tamriel betreten.

Die Verbindung zwischen Oblivion und der normalen Welt sind die Oblivion-Tore.

Durch diese Oblivion-Tore gelingt es den Daedra ihre Welt, Oblivion, zu verlassen und die normale Welt zu betreten. Oftmals werden die Oblivion-Tore dazu verwendet grausame Kreaturen oder auch dämonische Belagerungswaffen in die normale Welt zu entlassen.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:04 pm 437

9. 2.4.1 Die Daedra

Als Daedra werden die Wesen bezeichnet, welche die Oblivion Ebenen bewohnen. Die mächtigsten Deadra sind die daedrischen Prinzen, sie erschufen die Oblivion Ebenen und auch die anderen daedrischen Kreaturen. Zu den bekannten Rassen der Daedra gehören Dremoras, Aureale, Matzken, Spinnen-Daedra, Daedroth, Skamp und Atronarche. Über ihr Aussehen lässt sich am besten sagen, dass sie in ihrer Erscheinung kleinen Dämonen oder pervertierten Formen gewöhnlicher Lebewesen ähneln. Sie gehorchen den Befehlen der daedrischen Fürsten und haben nur Zerstörung und Chaos im Sinn.

Wie bereits geschrieben herrscht über jede Oblivion Ebene ein anderer daedrischer Fürst. Diese daedrischen Fürsten sind unter den normalen Bewohnern Tamriels auf Grund ihrer Grausamkeit gefürchtet, nichts desto trotz werden sie auch von vielen Sterblichen in Tamriel als Gottwesen verehrt.

Um die meisten daedrischen Fürsten hat sich ein gewisser Sektenglaube gebildet. Die daedrischen Fürsten werden in speziell für sie angelegten Schreinen überall in der Wildnis verehrt. Dabei steht jeder daedrische Fürst für etwas anderes. Die Popularität hinter diesem Daedrakult liegt vermutlich darin, dass die daedrischen Fürsten dafür bekannt sind zu ihren Anhängern zu sprechen und ihnen in ihren Träumen oder Visionen leibhaftig zu erscheinen. Auch beschenken die Daedra ihre Anhänger oftmals mit mächtigen Artefakten.

Am wichtigsten für The Elder Scrolls Online ist der daedrische Prinz Molag Bal, daher soll dieser im nächsten Kapitel vorgestellt werden.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:05 pm 438

10. 2.4.2 Molag Bal

Molag Bal gilt als der daedrische Prinz der Dominanz und Versklavung. Sein einziges Ziel ist es Zwietracht und Hass unter den Menschen zu verbreiten um sich dann an deren Leid zu ergötzen und sich die Seelen der Sterblichen einzuverleiben.

Wie bei allen daedrischen Fürsten ist die genaue Form und Geschlecht Molag Bals nicht bekannt, allerdings erscheint er meist in einer männlichen Form, welcher der Kreuzung zwischen einem Humanoiden und einem Raubtier entspricht.

Er soll scharfe Klauen und Reißzähne wie die eines Raubtieres besitzen, allerdings wie ein Mensch auf zwei Beinen gehen. Gerüchten zu Folge soll er statt gewöhnlicher Füße auch Hufe haben.

Mehr als andere Fürsten ist Molag Bal bei den Sterblichen gefürchtet, weshalb ihn nur wenige anbeten und in seinen Schreinen verehren. Im Allgemeinen wird Molag Bal zu den bösen Daedra gezählt.

Laut einer Legende über Molag Bal betrat dieser in der Frühzeit von Nirn Tamriel in menschlicher Gestalt und vergewaltigte eine Jungfrau auf brutalste Art und Weise. An-geblich soll dabei ein einziger Tropfen seines Blutes ihren Körper befleckt haben. Die Jungfrau wurde schwer verletzt gefunden und in ein Dorf von Nomaden gebracht. Zwei Monate danach starb sie. Angeblich soll sie, besessen von Molag Bal, auferstanden sein und daraufhin das gesamte Dorf auf bestialische Art und Weise abgeschlachtet haben. Die Jungfrau war daraufhin als Blutmatrone bekannt.

Der Legende nach soll sie schreckliche Kreaturen geboren haben, Kinder Molag Bals, darunter auch den ersten Vampir Tamriels. Dies gehörte angeblich zum Plan Molag Bals um die Blutlinie der Sterblichen zu verunreinigen.

Seine Anhänger stiftet Molag Bal zu Morden und grausamen Verbrechen an, nicht zuletzt deshalb verbot das Kaiserreich die Anbetung Molag Bals.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:05 pm 439

11. 2.4.3 Kalthafen

Kalthafen ist die Oblivion Ebene über welche Molag Bal herrscht. Kalthafen stellt eine pervertierte und versklavte Form Nirns und Tamriels dar.

In Kalthafen herrscht stets eisiges Wetter obwohl der komplette Himmel in Flammen zu stehen scheint. Die Welt von Kalthafen entspricht der gewöhnlichen Landschaft Nirns. Allerdings sind die Gebäude verkohlt und oftmals mit Kot beschmiert. Ranzige Gerüche von Tod und Verderben durchziehen die gesamte Ebene.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:05 pm 440

12. 3. Die Fraktionen

Insgesamt gibt es vier Fraktionen in The Elder Scrolls Online:

Die Aldmeri-Domion
Der Ebenherz-Pakt
Das Dolchsturz-Bündnis
und das Kaiserreich.

Während die ersten drei Fraktionen spielbar sind wird die vierte Fraktion, das Kaiserreich, nicht bespielbar sein.

Alle drei Fraktionen setzen sich aus unterschiedlichen Rassen, welche in Tamriel heimisch sind, zusammen. Außerdem besitzen alle drei Fraktionen eigene Anführer und unterschiedliche Ambitionen und Motive um einen Krieg zu führen.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:06 pm 441

13. 3.1 Die Aldmeri-Dominion

Die Aldmeri-Dominon setzt sich aus den Altmer (Hochelfen), den Bosmer (Waldelfen) und den Khajiit zusammen.

An der Spitze der Aldmeri-Dominon steht ihre Königin Ayrenn (eine Altmer). Sie führt die Aldmeri Domion an.

Über Königin Ayrenn heist es:

,,Königin Ayrenn ist intelligent und ehrwürdig und von einer ehrlichen Be-scheidenheit, wie man sie unter ihrem Volk nur selten findet. Sie ist aber auch eine entschlossene Führerin mit einer Neigung zur Dickköpfigkeit. Sie ist jung für eine Hochelfin – gerade einmal 28 Jahre alt – aber sie hat in der ersten Hälfte ihres Lebens viel Zeit damit verbracht, Tamriel zu Lande und zur See zu bereisen, immer auf der Suche nach Abenteuer und der Art von Lehre, die Schulen nicht vermitteln können. Sie kehrte nach dem Tod ihres Vaters nach Sommersend zurück, um ihre Pflicht als Thronerbin der Altmer anzutreten.“

Der Aldmeri-Dominion unterstehen die Provinzen Sommersend (Heimat der Altmer), Valenwald (Heimat der Bosmer) und Elsweyr (Heimat der Khajiit).

Die Motivation der Aldmeri-Dominion ist relativ leicht zu beschreiben: Sie glauben an die Überlegenheit ihrer eigenen Rassen im Vergleich zu den anderen Rassen Tamriels. Die Anhänger der Aldmeri-Dominion gehen davon aus, dass die anderen Rassen Tamriels nicht dazu im Stande sind das Schicksal der Welt zu bereinigen und Molag Bal zu bezwingen.

In einem offiziellen Brief der Königin Ayrenn an die Anhänger der Aldmeri-Dominon formuliert sie folgendes:

,,Ich empfinde keinen Hass gegen die menschlichen Völker, aber sie sind jung. Wie alle Kinder sind sie von Emotionen getrieben. Ihnen fehlt die Weisheit, die mit dem Alter einhergeht. Ich würde eher ein altmerisches Kleinkind auf den Rubinthron setzen als Tamriel ihren unberechenbaren Launen auszusetzen.
Die Altmer, die Bosmer und die Khajiit teilen die grundlegenden Wesenszüge von Intelligenz, Geduld und Vernunft. Reichtümer und Beute interessieren uns nicht. Unser Ziel ist weder die Vorherrschaft, noch der Machtanspruch an sich.
Heute leisten wir Widerstand. Heute holen wir den Rubinthron zurück, der nach altem Recht unser ist, und den Segen der Göttlichen.
Steht uns bei.“
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:07 pm 442

14. 3.1.1 Die Altmer

Die Altmer (auch Hochelfen oder seltener Salachen genannt) bevölkern eine Inselgruppe im Südwesten Tamriels mit dem Namen Sommersend.

Die ersten Elfen, welche existierten waren die Aldmer (Vorsicht: Altmer und Aldmer), diese breiteten sich in ganz Tamriel aus. Die Elfen, welche in Sommersend blieben behielten den Namen ,,Ald“ (wurde später zu ,,Alt“) und hießen seit dem Altmer. Das ,,Mer“ gibt ihre Zugehörigkeit zur Elfenrasse an (Mer bedeutet nichts weiter als Elf. Die Vorsilben geben lediglich Unterarten beziehungsweise eine unterschiedliche Volkszugehörigkeit an). Die Altmer sind somit, im Gegensatz zu den anderen Elfenrassen Tamriels, die nächsten Verwandten der Aldmer (der ersten Elfen) und stehen auch in direkter Verwandschaft zu den Ayleiden (den sagenumwobene Elfen der ersten Ära, welche heute vermutlich ausgestorben sind).

Zu den charakteristischen Merkmalen der Altmer gehört meist ein gold-gelber Hautteint und die typischen spitzen Elfenohren.

Auf Grund ihrer hohen Abstammung tragen die meisten Altmer ihre langen Haare zu Zöpfen zusammen geknotet und hüllen sich selbst in teure Prunkgewänder um den edlen Ursprung ihrer Abstammung zu unterstreichen. Nicht zuletzt deshalb genießen Altmer oftmals einen negativen Ruf, weil sie als eingebildet angesehen werden.

Unter den Altmer verbreitet ist oftmals eine gewisse Affinität für magische Kräfte aber auch gute Nahkämpfer bringt diese Rasse hervor.

Eine besondere Abneigung haben die Altmer gegenüber den menschlichen Rassen Tamriels da diesen ihnen ihre einstige Vorherrschaft über Tamriel entrissen.

Die Altmer selbst sehen sich als eine der wenigen wirklich zivilisierten Kulturen Tamriels an. Sie selbst stehen in der Tradition der Aldmer und der Ayleiden und pflegen daher eine sehr strenge Sittenmoral und haben einen hohen Ehren- und Verhaltenskodex. Ihre Gesellschaft ist sozial hierarchisch strukturiert und sie bilden Kasten innerhalb ihrer Gesellschaft.

Wissenschaft, Religion und Geschichte haben für die Altmer einen hohen Stellenwert, weshalb sie ein enormes Wissen über die Vergangenheit Tamriels und das Wesen der Magie haben.

Die Altmer sind ein sehr stolzes Volk edler Krieger und Magier. Fremden gegenüber sind sie oft distanziert und herablassend, weshalb sie keinen besonders guten Ruf in Tamriel genießen.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:07 pm 443

15. 3.1.2 Die Bosmer

Die Bosmer (auch Waldelfen, Boiche oder Baumsaft-Leute genannt) bevölkern eine be-waldete Provinz im Südwesten Tamriels, Valenwald.
Dort leben sie in stammesähnlichen Gemeinschaften im Einklang mit der Natur, wodurch ihre kleinen Siedlungen oftmals sehr schwer aufzuspüren sind.

Die Bosmer gehören, wie die Altmer, zu der Rasse der Mer (Elfen). Allerdings ist ihre Verwandtschaft zu den Urelfen nicht ganz so groß wie die der Altmer.
Die Bosmer lehnen im Gegensatz zu den Altmer die strengen Sittenformen der Urelfen ab und führen stattdessen ein sehr bescheidenes und romantisches Dasein in der Natur, weshalb sie durchaus als unkultiviert angesehen werden. Dies ist allerdings größtenteils ein Gerücht und bewahrheitet sich kaum. Im Gegensatz zu den Altmer sind sie aufgeschlossener fremden Dingen gegenüber, gelten allgemein als humorvoll, neugierig und sehr geschickt.

Vor allem bekannt und geschätzt sind die Bosmer für ihre hervorragenden Bogenschüt-zen aber auch exzellente Diebe, Händler und Gelehrte bringen sie hervor.
Durch ihr Leben in und mit der Natur sind die Bosmer auch sehr gut darin mit der Natur zu verschmelzen und sich innerhalb ihrer Wälder ungesehen und ungehört fortzubewegen.

Mit dem aldmerischen Gott Y´ffre schlossen die Bosmer den so genannten „grünen Pakt“. Sie gelobten im Gegenzug für den Schutz Y´ffres, dass sie der Natur Valenwalds niemals Schaden zufügen würden. Dies spiegelt die Naturverbundenheit der Bosmer wieder.

Im Gegensatz zu den anderen Rassen Tamriels waren die Bosmer auch niemals an Kriegszügen beteiligt, weshalb sie oft als Feiglinge beschimpft werden – die Bosmer sind, wenn man so will, die friedlichste Rasse Tamriels aber zugleich auch die Liberalste. So hegen die Bosmer keinen Groll gegen Fremde, sondern nehmen diese ohne Misstrauen in ihre Gemeinschaft auf.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:08 pm 444

16. 3.1.3 Die Khajiit

Die Khajiit (bedeutet so viel wie Wüstenläufer; Plural: Khajiit oder auch Khajiiti) sind in der Provinz Elsweyr heimisch.

Innerhalb der Rasse Khajiit gibt es mehrere Unterarten, welche sich leicht in ihrem Aussehen aber auch zugeordneten Merkmalen unterscheiden. Die häufigste Art der Khajiit sind die Suthay-Raht, welche am häufigsten in Morrowind anzutreffen sind. Sie gelten als schnell, sehr intelligent und überaus geschickt.

Im Gegensatz zu den anderen Sprachen sprechen die Khajiit eine eher sehr fremdartige Sprache über welche relativ wenig bekannt ist.

Das Aussehen der Khajiit ähnelt dem einer Raubkatze. Allerdings laufen die Khajiit stets auf zwei Beinen. Charakteristisch ist, dass die meisten Khajiit den Kampf mit Waffen ablehnen und bevorzugt ihre Klauen zum Kampf einsetzen.

Bei vielen Rassen Tamriels genießen die Khajiit einen eher schlechten Ruf. Sie werden auf Grund ihrer Gier, Gerissenheit und Raffiniertheit oftmals mit Dieben gleichsetzt – was wohl auch daran liegt, dass viele Khajiit tatsächlich einem solchen Gewerbe nachgehen.

Darüber hinaus ziehen die meisten Khajiit allerdings als Abenteurer oder geschickte Händler durch die Ebenen Tamriels – stetig auf der Suche nach einem guten Geschäft oder einem großen Abenteuer.

Ein weiteres Vorurteil über die Khajiit ist die Annahme, dass diese ein charakteristisches Suchtpotenzial für die Droge Skooma haben – dies ist allerdings nur bedingt richtig. Skooma ist eine Droge, welche aus Mondzucker hergestellt wird. Mondzucker allein ist weder gefährlich noch macht es süchtig. Erst wenn es zu Skooma verarbeitet wird erhält es seine geistbeeinflussenden Eigenschaften . Die Khajiit haben von Natur aus eine Affinität zu Süßem, der Mondzucker stillt dieses Verlangen – Skooma ist deshalb besonders für Khajiit gefährlich. Nicht aber weil alle Khajiit potenzielle Süchtige sind, sondern wegen ihrem unstillbaren Verlangen nach Süßem.

Auch die Namen der Khajiit grenzen sich stark von den Namen anderer Rassen ab. Für Khajiitnamen ist es charakteristisch, dass die Namen meist aus zwei Silben bestehen, welche durch ein Abostroph voneinander getrennt sind. Die erste Silbe kann beispielsweise Dro, Ra oder Ri sein und die zweite so etwas wie Vihr oder Drul. Also komplett: Dro´Vihr oder Ra´Drul.

Die Vorsilbe könnte eine Zugehörigkeit zu einer Familie oder einer Organisation sein allerdings gibt es darüber keine genauen Quellen und Informationen. Auffällig ist allerdings, dass meist männliche Khajiit eine Vorsilbe haben während diese bei den weiblichen Khajiit (nicht immer) wegfällt.

Die khajiitische Namensvorsilbe könnte allerdings auch auf ihren sozialen Stand, welchen sie in der Gesellschaft haben, hinweisen. Auffällig ist, dass viele der Vorsilben auf einen gewissen sozialen oder gesellschaftlichen Stand hindeuten.

Die Vorsilben, deren Bedeutung man vermutet, sind:

Dar wird oft von Dieben oder besonders ausgefuchsten Khajiit verwendet.
Do wird oft von Kriegern oder Abenteurern verwendet.
Dro bezeichnet oft sehr alte Khajiit, könnte aber auch für Weisheit stehen.
J / Ja / Ji steht für die Jugend oder Unerfahrenheit.
Jo wird oft von Magiern oder überaus klugen Khajiit verwenden. Es könnte auch für Gelehrtheit oder großes Wissen stehen.
M / Ma haben mehrere Bedeutungen. Es bezeichnet zum einen Kinder (unklar ob dies mit dem Alter oder der Jungfräulichkeit zu tun hat) oder Lehrlinge.
Ri bezeichnet Khajiit höhen sozialen Standes wie zum Beispiel Stammesführer.
S steht für Erwachsene. Könnte aber auch eine Bezeichnung für Khajiit ohne besondere soziale Stellung sein.


Auch wenn die Verwendung der Vorsilben oft mit dem tatsächlichen Stand einer Person übereinstimmt gibt es nicht selten Ausnahmen von dieser Regel. Ob die Verwendung und Bedeutung der Vorsilben purer Zufall ist oder nach welchem Prinzip genau sie vergeben werden ist daher absolut unklar.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:09 pm 445

17. 3.2 Der Ebenherz-Pakt

Zu dem Ebenherz-Pakt gehören die Nord, Dunkelelfen (Dunmer) und die Argonier. An der Spitze des Ebenherz-Pakts steht Jorunn, der Skaldenkönig.

Über ihn heißt es:

,,Jorunn, aus dem östlichen Himmelsrand, ist der amtierende Großkönig der Großen Volksversammlung, aber er ist nicht der alleinige Herrscher. Seine Entscheidungen müssen von allen drei Völkern ratifiziert werden, aufgrund einer einzigartigen Regierungsform, die Große Volksversammlung genannt wird. Er ist bodenständig, humorvoll und hat einen eisernen Siegeswillen.“

Dem Ebenherz-Pakt unterstehen die Provinzen Himmelsrand (Heimat der Nord), Morro-wind (Heimat der Dunmer) und Schwarzmarsch (Heimat der Argonier).
Die Allianz des Ebenherz-Pakts zeichnet sich durch großen Mut und starkes Selbstver-trauen aus. Bereits gemeinsam kampferprobt stürzen sie sich Seite an Seite ins Gefecht um die Herrschaft über Tamriel zu erlangen.

In einem Brief Jorunns an seine Anhänger heißt es:

,,Stärke durch Unterschiedlichkeit
Bevor Ysgramor das Volk der Nord gen Süden führte, erlebten unsere Vorfahren eine Blütezeit auf dem gefrorenen Kontinent Atmora und bis heute zieht unser Volk das bittere Klima von Tamriels Norden vor.
Die Dunkelelfen weilen in Morrowind, einem rauen Land voller Asche und andauernder Erdbeben.
Die Argonier ertragen die tückischen und undurchdringlichen Tiefen von Schwarzmarsch.
Die Allianz unserer Völker entstand in dunklen Zeiten, als Nord, Dunmer und freie Argonier Seite an Seite gekämpft haben, um die Invasion der Akaviri-Sklaventreiber abzuwehren.
Es sind die überwundenen Widrigkeiten, die unsere Stärke ausmachen.
Unsere Entschlossenheit ist eisig, unsere Macht wurde in Feuer geschmiedet, und unser Mut wurde durch die wilden Tiere des Urwalds geprägt.
Wir sind Ebenherz. Wir sind eins. Deshalb ist uns der Sieg gewiss.“
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:09 pm 446

18. 3.2.1 Die Nord

Die Nord stammen von dem Volk Nedik (oder auch Nedic) ab. Die Nedik sind ein uraltes Menschenvolk, welches während der 1. Ära in Tamriel lebte und mittlerweile von den anderen Menschenvölkern vollständig absorbiert wurde.

Um die Nedik und damit auch den Ursprung der Nord ranken sich zwei Legenden.

Die erste Legende geht davon aus, dass die Nedik von dem Kontinent Atmora während der ersten Ära nach Tamriel immigrierten und später zu den Völkern der Nord, Bretonen und Kaiserlichen wurden.

Die zweite Legende geht davon aus, dass die Nedik schon immer in Tamriel ansässig waren und somit, neben den Elfen, die ersten Ureinwohner Tamriels sind.
So oder so, in den Adern der Nord fliest starkes Blut: Die Nedik waren die ersten in Tamriel existierenden Menschen, welche sich gegen die Herrschaft der Elfendynastien behaupteten und sich dadurch als erste Menschen in Tamriel etablieren konnten.

Auf Grund ihrer Abstammung und Geschichte ist es daher nicht verwunderlich, dass die Nord eine natürliche Abneigung gegenüber allen Elfenrassen haben.
Die Nord bewohnen die eisigen Landstriche Himmelsrands, in welchen sie sich besonders wohl fühlen. Dass sich die Nord gerade dieses unpässliche Land zum Leben aussuchten lag vermutlich daran, dass das Klima Himmelsrands dem Klima auf Atmora (der Urheimat der Nord) sehr stark ähnelt.

Als zentrales Ereignis in der Geschichte der Nord gilt der Konflikt zwischen den Nord und den Elfen. Zu Beginn lebten Nord und Elfen friedlich in Himmelsrand zusammen. Im Angesicht der nordischen Expansion von Atmora nach Himmelsrand fühlten sich die Elfen bedroht. Es kam zu einem schicksalhaften Ereignis, welches mit dem Namen „Nacht der Tränen“ in die Geschichtsbücher einging.

Die Elfen überfielen eines Nachts die erste und größte Siedlung der Nord in Himmelsrand: Saarthal. In der Nacht der Tränen töteten die Elfen alle dort lebenden Nord und brannten Saarthal gänzlich nieder. Der Legende der Nord nach überlebten nur drei Nord das Gemetzel: Der Nord Ysgramor und zwei seiner Söhne.

Ysgramor zog sich mit seinen Söhnen nach Atmora zurück. Dort stellte er eine Gruppe von nur fünfhundert Nordmännern auf mit welchen er nach Himmelsrand zurückkehrte. Mit diesen fünfhundert Nordmännern vertrieb er alle Elfen aus Himmelsrand und beanspruchte Himmelsrand für das Volk der Nord. So besagt es zumindest die Legende von „Ysgramoor und den Fünfhundert“.

Inwiefern alle Fakten, insbesondere die Behauptung Ysgramor hätte mir nur fünfhundert Nord alle Elfen aus Himmelsrand vertrieben stimmt, ist strittig. Klar ist jedoch, dass die Nord damit den Grundstein für das erste Kaiserreich der Menschen in Tamriel legten.

Die Nord gelten als sehr starke, abgehärtete Draufgänger mit sehr großer Risikobereit-schaft. Sie sind von Natur aus sehr blass, haben meist lange blonde oder rote Haare und sind überdurchschnittlich groß und muskulös. Die meisten der Nord verbringen ihr Leben als Farmer, Waldarbeiter, Jäger oder Schmiede.

Sie leben in Dörfern und kleinen Städten. Nur in seltensten Fällen sind sie in größeren Städten anzutreffen. Von Bildung wie Universitäten, Schulen oder politischen Akademien halten die Nord wenig. Das, was sie für ihr Überleben wissen müssen wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Die Nord sind sehr stolz auf ihre Traditionen und versuchen diese um jeden Preis zu bewahren.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:09 pm 447

19. 3.2.2 Die Dunkelelfen

Die Dunkelelfen (auch Dunmer oder Moriche genannt) sind dunkelhäutige Elfen, welche den Osten Tamriels bewohnen. Ihre Heimatprovinz ist Morrowind.
Die Sprache der Dunmer wird als Dunmeri bezeichnet und grenzt sich somit von den Sprachen der anderen Elfen ab. Die Dunmer stammen ursprünglich von den Chimer ab, mehr dazu später im Unterpunkt Religion der Dunmer.

Ebenso wie ihre Verwandten, die Altmer, sind die Dunmer fremden Völkern gegenüber eher distanziert und voreingenommen. Auf andere Rassen wirken die Dunmer daher oftmals grimmig oder abschreckend. Die Bezeichnung Dunkelelfen hat jedoch nichts mit den Eigenschaften der Dunmer zu tun, sondern wurde ihnen nur auf Grund ihrer dunklen Hautfarbe gegeben. Selbst bezeichnen sich die Dunkelelfen bevorzugt als Dunmer.

Auf dem Schlachtfeld sind die Dunmer für die Mischung aus exzellenten Schwertkämp-fern, Bogenschützen und Magiern bekannt. Zwar haben die Dunmer von Natur aus einen schwächeren Muskelaufbau als die Menschen, diesen Nachteil gleichen sie jedoch durch ihren überdurchschnittlichen Intellekt, ihre Schnelligkeit und ihr Geschick im Kampf aus.

Von anderen Rassen werden die Dunmer als äußerst stolzes Volk angesehen, welches allerdings genauso stolz wie arrogant zu sein scheint. Selbst anderen Elfenrassen wie den Bosmer und Altmer gegenüber fühlen sich die Dunmer überlegen. Die Dunmer verachten diese und halten sie für dekadent und unrein.

Heimisch sind die Dunmer in der Provinz Morrowind (genauer Vardenfell). Diese Provinz ist ein lebensfeindlicher Raum durch welchen die Dunmer stark und abgehärtet sind.

Dunmer sind mittelgroß und schlank gewachsen. Dabei ist ihre Muskulatur jedoch schwächer ausgeprägt als bei Menschen oder anderen Rassen. Meist haben sie eine relativ dunkle Haut, rote Augen und langes dunkles, weißes oder rotes Haar.

Offizielle Staatsreligion der Dunmer ist die Religion des Tribunals. Neben diesem gibt es noch den (vom Tribunal verbotenen) Nerevarine-Kult. Mehr dazu später.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:10 pm 448

20. 3.2.3 Die Argonier

Die Argonier (auch Saxhleel genannt) sind die Rasse Tamriels über die am aller wenigsten bekannt ist.

Bekannt ist, dass die Argonier aus dem Gebiet Argonien (bzw. Schwarzmarsch) stammen, eine eigene Sprache besitzen und zu den Tierwesen gezählt werden. Dass nur so wenig über die Argonier bekannt ist liegt vermutlich daran, dass ihr Heimatgebiet Argonien ein äußerst lebensfeindlicher Raum ist in welchem Menschen und Elfen kaum überleben könnten und da die Argonier selbst kein übermäßiges Interesse für die Geschichtsschreibung geschweige denn ihre eigene Vergangenheit haben ist es nicht verwunderlich, dass kaum Geschichtsquellen oder Aufzeichnungen vorhanden sind.

Argonier sind ungefähr so groß wie ein Mensch (wobei männliche Argonier etwas größer sind als ihre weiblichen Gegenstücke), ihre Zehen und Daumen sind mit Krallen bestückt und sie haben zwischen Händen und Füßen Schwimmhäute. Außerdem haben sie, wie es sonst nur für Reptilien üblich ist, einen langen Schwanz.

Statt Haaren haben Argonier Stachel oder Hörner auf dem Kopf. Die Form des Kopfes und die Ausprägung der Hörner beziehungsweise der Stacheln ist von Argonier zu Argonier unterschiedlich.

Über die Herkunft der Argonier gibt es zwei unbewiesene Ansichten.

Die erste geht davon aus, dass die Argonier von den Hist abstammen. Die Hist sind intelligente Bäume, welche in Argonien wachsen.

Die zweite Theorie geht davon aus, dass die Argonier eine Weiterentwicklung der Dreugh sind. Dreugh sind große im Wasser lebende Kreaturen, welche einem Krebs ähneln.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:10 pm 449

21. 3.3 Das Dolchsturz-Bündnis

Das Dolchsturz-Bündnis vereint die Völker der Bretonen, der Rothwardonen und der Orks miteinander.

Dem Dolchsturz-Bündnis unterstehen die Provinzen Hochfels (Heimat der Bretonen), Hammerfell (Heimat der Rothwardonen) und Orsinium (Hauptstadt der Orks).
An der Spitze des Dolchsturz-Bündnisses steht ihr bretonischer Großkönig Emeric. Über ihn heißt es:

,,Großkönig Emeric ist ein reicher bretonischer Kaufmann, dessen gerissene Strategien und meisterhafte Diplomatie ihm das Vertrauen der Könige von Hochfels einbrachten, sowie durch Heirat eine Allianz mit den Rothwardonen und letzten Endes auch ein Kriegsabkommen mit den Orks. Er regiert von Wegesruh in Hochfels aus.“

Wie man in der Beschreibung des Großkönigs entnehmen kann ist er ein reicher und geschickter bretonischer Kaufmann, welcher es durch sein Geschick und seine Gerissenheit an die Spitze der Macht geschafft hat. Daher verwundert es auch kaum, dass die Ambitionen des Dolchsturz-Bündnisses weit weniger ehrvoll sind als die der anderen beiden Fraktionen. Großkönig Emeric schreibt in einem Brief an seine Anhänger folgendes:

,,Ruf zu den Waffen
Unsere Vorräte gehen zur Neige. Unsere Handelsrouten werden abgeschnit-ten. Unser Volk leidet.
Warum? Weil ein Möchtegern auf dem Rubinthron sitzt.
Lasst uns die Waffen ergreifen! Lasst uns die Felder Cyrodiils mit dem Blut unserer gefallenen Feinde rot färben!
Lasst uns aber ein paar verschonen, damit sie nach Hause zurückkehren können, um ihren Leuten von ihrem Schicksal zu berichten, dass sie in den Händen des Dolchsturz-Bündnisses ereilt hat.
Ein Reich! Ein Kaiser!
Wer von euch steht auf meiner Seite?“.

Die Motivation des Dolchsturz-Bündnisses ist daher eher materieller und wirtschaftlicher Natur – im Gegensatz zu den Motiven der anderen beiden Fraktionen.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:11 pm 450

22. 3.3.1 Die Bretonen

Die Bretonen (auch Manmer oder Mummer genannt) bewohnen ganz Tamriel, bevölkern allerdings überwiegend die Provinz Hochfels.

Hervorgegangen sind die Bretonen aus einer Vermischung zwischen dem Volk der Nedik und den Aldmer während der 1. Ära. Somit besteht durch die Nedik eine Verwandtschaft der Bretonen mit den Nord und durch die Aldmer eine gewisse Verwandtschaft zu den heutigen Altmer. Nichts desto trotz sind die Bretonen ein eigenständiges Volk.

In der Frühzeit lehnten sich die Bretonen gegen die in Hochfels lebenden Nord und Ald-mer auf und vertrieben diese aus Hochfels. Anschließend beanspruchten sie Hochfels für ihr eigenes Volk – nicht zuletzt deshalb besteht noch heute eine tiefe Feindschaft zwischen den Bretonen und den Nord sowie den heutigen Altmer.
Von den Nedic und den Aldmer haben die Bretonen ihr leidenschaftliches Wesen, ihre exzentrische Art, ihre Intelligenz und die natürliche Begabung zur Magie aber auch ihr eigensinniges Wesen geerbt.

Das Aussehen der Bretonen entspricht dem Unseren. Die äußeren Spuren der Aldmer und der Nedic sind nur noch minimal bis gar nicht vorhanden.
Die Bretonen stellen vor allem gewiefte Händler, gute Handwerker, stolze Ritter und talentierte Magier.

Auch zu erwähnen ist, dass bei den Bretonen das individuelle und kollektive Ehrgefühl weniger stark ausgeprägt ist als bei anderen Rassen (besonders wie es bei den Nord und den Altmer der Fall ist). Die Bretonen stellen den Wohlstand über die Ehre.

Die meisten der Bretonen glauben an die Acht.
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BeitragThema: Re: Tamriel Manuskript    So Feb 12, 2017 12:11 pm 451

23. 3.3.2 Die Rothwardonen

Die Rothwardonen (auch Yokudans) genannt stammen ursprünglich vom Kontinent Yokudan (daher der Name Yokudans). Als dieser aus noch heute unerklärlichen Gründen im Meer versank segelten die Rothwardonen während der 1. Ära mit ihrer Kriegsflotte nach Tamriel und landeten schließlich in Hammerfell, ihrer heutigen Heimat.

Da Hammerfell zu Zeiten ihrer Landung noch von den Orks besetzt war entbrannte ein brutaler Krieg zwischen den Rothwardonen und den Orks. Die Rothwardonen-Invasion kam für die Orks allerdings so überraschend, dass die (in nur kleinen Stämmen lebenden) Orks sich nicht gegen die Übermacht der Rothwardonen wehren konnten. Hammerfell wurde den Orks entrissen und ging in die Hände der Rothwardonen über.

Die Invasion selbst wurde von den Rothwardonen als ,,heilige Invasion“ bezeichnet. Die Flotte mitsamt der rothwardonischen Krieger wurde als Ra´Gada (auch Ra Gada geschrieben) bezeichnet. Seither bezeichnet Ra´gada auch die Mitglieder der rothwardonischen Kriegerkaste.

Nach der Besetzung Hammerfells wurde das Yokudan Königshaus (auch als Na-Totambu bezeichnet) gegründet. Dieses festigte die politische und militärische Macht der Rothwardonen in Hammerfell.

Die Rothwardonen haben eine eigene Sprache, welche sie bereits auf dem Kontinent Yokudan entwickelten. Diese ist allerdings nicht überliefert und auch die Rothwardonen sprechen sie heutzutage nur noch in den seltensten Fällen. Abgesehen von einigen wenigen Rothwardonen, welche auch heute noch Teile der yokudanischen Sprache beherrschen ist das Wissen um die yokudanische Sprache vollständig verloren.

Durch ihre Erfahrung im Kampf um Hammerfell mit den Orks sind die Rothwardonen zu hervorragenden Kriegern geworden. Sie zeichnen sich durch hohe Ausdauer und Konstitution aus. Allerdings sind die meisten Rothwardonen freiheitsliebende und unabhängige Krieger – einem geordneten Kampfverband können sie daher nur wenig entgegen setzen.

Darüber hinaus gelten die Rothwardonen als äußerst stolz.

Das Aussehen der Rothwardonen ähnelt dem eines gewöhnlichen Menschen, allerdings ist die Haut der Rothwardonen von Natur aus sehr dunkel.
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