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 [Plauderrunde] Das heikle Thema: Vampir-Lore

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HeraLuna
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BeitragThema: Re: [Plauderrunde] Das heikle Thema: Vampir-Lore   Fr Okt 06, 2017 3:13 pm 910

Es hat nicht nur etwas mit dem Lore und Logikverständnis in die eine Richtung zu tun. Sondern auch in die andere Richtung ... meist entstanden Streitigkeiten, weil Vampirspieler sich von den Antagonistenspielern (teilweise mir) übergangen fühlten. Meine häufigste Problematik war, dass der Vampirspieler sich ebenfalls feste Vorstellungen davon macht, wie der Antagonist sich zu verhalten hat. Wenn dann ein Vampirjäger mit 30 Jahren Erfahrung und entsprechenden Fähigkeiten vor ihm steht, wird dieses Konzept schnell in einigen Köpfen durcheinander gebracht. Oder wenn dann sich der gute Freund, welcher als mitfühlende Person bekannt ist, dann plötzlich zu Feuerchen greift um das Ding zu töten ...

Wie bei allen Konzepten muss eine besondere Waage gehalten werden ... das bedeutet, ja es gibt extrem merkwürdige eigene Blutlinien oder Einzigartige Vampire. Aber wie bei allem ist, bei solch speziellen Dingen ... welche vielleicht einer unter tausend existieren sollte, dann das Maß voll. Ein Vampir aus einer eigenen Blutlinie ist eine einzigartige Sache, wenn jeder Vampirspieler zu diesem Privileg greift und außer Acht lässt, dass die Noxiphilie Sanguivorie das Standardmaß eines Vampirs in dieser Ära sein sollte. Und dann sagen wir Mal ... von dreißig Vampirspielern, nur einer einen bestehenden Clan oder eine Lorekrankheit ausspielt, hat es den selben Effekt, wie bei allem, was es selten geben sollte, aber einfach von Spielern zu häufig gespielt wird. Es nervt einfach!

Es würde auch nicht jeder wollen, dass 9 von 10 bespielten Argonier Schattenschuppen sind, 9 von 10 bespielten Altmer die Königin persönlich kennen, 9 von 10 bespielten Dunmer an das Kaiserliche Pantheon glauben, 9 von 10 bespielten Rothwardonen mächtige Magier sind, 9 von 10 bespielten Nordmänner in Frauenkleidern Kind und Herd hüten ... ihr wisst was ich damit ausdrücken möchte. Diese Dinge sind alle in Ordnung, wie auch möglich. Aber die Anzahl macht die Musik. Es führt bei allem, bei zu übermäßigen Auftritt zu einem innerlichen Seufzen, den "Nicht schon wieder so einer"-Effekt und führt dazu, dass man sich unglaublich freut, wenn man Mal keinen von diesen übermäßig bespielten Sonderfällen begegnet. Ich glaube einige Dunmerspieler würden durchdrehen, wenn sie auf einmal mitten in Mournhold etliche Dunmer im RP kennenlernen würden, die alle zufälligerweise Akatosh und seine Kumpanen anbeten ... dies auch noch öffentlich tun und naatürlich nicht die Aufmerksamkeit von Ordinatoren erwecken. Das kann bei EINEM passieren ... der kann durch die Lappen gehen, aber in Massen werden Sonderfälle in meinen Augen zu einem Immersionsproblem. Deswegen würde ich selbst keinen eigenen Clan oder Art des Vampir spielen, sondern einen ganz klassischen 2. Ära Vampir mit der Noxiphilie Sanguivorie ... ich glaube, das ist einer der häufigsten Gründe weswegen manche Spieler keine Lust mehr haben überhaupt in der Nähe von Vampiren zu spielen.

Die Masse an Leuten, die keine Lust auf Vampire haben ist größer als man denkt, aber zumindest hört man immer wieder das genervte Seufzen, wenn abermals ein Vampir auftaucht und abermals einer der seltenen Fälle einer eigenen Kreation darstellt. Ich habe einst eine Gilde geleitet, worunter durchaus Personen mit sehr viel Lorekenntnis und Konflitktbereitschaft spielten ... aber jedes Mal wenn ein Vampir auftauchte, entbrannte bei mir in der Gilde die entnervte Diskussion oder eine Diskussion mit dem betreffenden Spieler. Die Kernmassage war immer wieder von fast allen betroffenen Spielern ... das waren nicht wenige: "Wann kann man endlich Mal mit einem normalen Lorevampir rechnen, der auch noch sinnvoll gespielt ist und sich nicht mit einem Augenzwinkern wegteleportiert?"

Ich glaube in diesem Satz liegt auch die Krux, weswegen die Rolle als Vampir nicht mehr ernst genommen wird und Spieler überdrüssig geworden sind.

Es erinnert mich an ein damaliges Problem aus WoW, bei welchem gefühlt 90 Hochelfen auf einen Menschen kamen und somit IC die Übermacht darstellten ... Hochelfischer Rassismus gegen Menschen mitten in der Hauptstadt der Menschen, war dann irgendwann doch ein wenig immersionsstörend xD Es nervte einfach, weil es davon zu viele gab ... Hochelfen waren auch in der WoW Lore eine Minderheit ... leider eine Übermacht im RP. Oder die Todesritter in der Hauptstadt ... das sollte auch eine sehr verschwindende Minderheit sein, es wurden aber etliche bespielt. Die meisten Streitigkeiten kommen einfach auf, wenn zu viele Leute einfach aus dem selben Spezialtopf essen wollen und es dann die Immersion einiger Spieler stören könnte ...
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Spiffypurse
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BeitragThema: Re: [Plauderrunde] Das heikle Thema: Vampir-Lore   Fr Okt 06, 2017 3:35 pm 911

Aber dann widerspricht doch mein vorheriger Beitrag nicht deine Aussagen, Luna Smile

Umso mehr man sich mit der Lore auseinandersetzt, umso größer ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass man den Rollenspielern eben diese näher bringt, sodass es nicht mehr so viele "Ausnahmen" gibt.
Von dem her bin ich davon überzeugt, dass ein gut ausgearbeiteter Vampir-Guide - mit Hilfe vieler erfahrener RPler - auf jeden Fall hilfreich wäre.

Und natürlich hast Du Recht: die "Fails" sind man stets auch in beide Richtungen möglich, beim Vampir, wie auch bei dem Antagonisten (Stichwort Super-Assassine), was aber hier ja auch schon öfter erwähnt wurde. Ich denke, da sind wir uns einig Wink Das passende Händchen beim Konflikt-RP ist eben auch eine besondere Herausforderung Very Happy

Ich muss aber auch sagen, dass ich mich bei den Überlegungen zu der "Moldark-Blutlinie" auch nicht unbedingt an die klassische Vorgabe der Lore hielt. Ich habe mich da mit einem Bauchgefühl herangetastet, immer eher vor dem Hintergrund, die Moldarks nicht zu übermächtig zu gestalten...denn ich denke, ein Vampir an sich ist ja schon etwas "Besonderes". Dazu muss er nicht noch zwangsläufig weitere extreme Fähigkeiten dazu gebaut bekommen.

Ich muss sagen, dass ich bisher sehr positiv überrascht bin, was das Vampir-RP innerhalb unserer Reihen angeht, sei es Moldark oder dem Blut-Pakt. Aber wir haben, das muss ich gestehen, natürlich auch "unter uns" agiert. Und wenn wir (also die Moldarks) auf Beutezug waren, so haben wir uns im Schutze der Nacht an unsere Opfer herangepirscht, so wie es Raubtiere auch machen würden. Würde man uns entdecken, so würde dies auch in der Konsequenz zu einem Kampf, oder zur Flucht, führen.



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BeitragThema: Re: [Plauderrunde] Das heikle Thema: Vampir-Lore   Do Okt 26, 2017 11:11 am 991

Hiho allerseits!

Es wird mal wieder Zeit hier etwas zu schreiben Wink
In unserem internen Bereich wurde die Frage aufgeworfen, was eigentlich mit dem Vampir passiert, wenn er den endgültigen Tod stirbt.
Mit "passieren" ist gemeint, wie er stirbt...Ich glaube, es wäre gut, es hier parallel zu posten.


Zerfällt er zu Staub?
Wenn ja, wie schnell? Und bleibt etwas übrig, evtl. das Skelett?
Verbrennt er vorher?
Bleibt einfach nur ein Leichnam liegen, wie bei den Sterblichen auch?

Ist das von Blutlinie zu Blutlinie womöglich verschieden?

Hat man da Spielräume in der Auslegung?

Gibt es irgendwo Quellen in der ESO-Lore?


Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt, denn wenn wir in unserer "Branche" agieren, in der es öfter zu Konflikt-RP kommt, kann man es, sofern man konsequent spielt, nicht immer ausschließen, dass es womöglich mal ganz vorbei ist und der Blutsauger in die ewigen Vampir-Jagdgründe einfährt.

Für unsere Moldarks haben wir soweit klare Regeln, unsere Gebote: Die Moldark-Gebote
Da steht schon eine Menge drin, aber das ist nicht geregelt.



Also, ihr da "draußen", evtl. habt ihr ja ein paar hilfreiche Infos Very Happy
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TiwaR
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BeitragThema: Re: [Plauderrunde] Das heikle Thema: Vampir-Lore   Di Nov 21, 2017 12:45 am 1113

Zitate aus ESO - Verzauberungslieferantin Melina Cassel

Habt vielen Dank, dass Ihr mir gestattet, all Eure Bedürfnisse an Verzauberungskomponenten zu erfüllen. Ihr werdet keinerlei Gründe finden, Eure Vereinbarung mit Melina Cassel zu bedauern oder zu beanstanden. Meine Ausgangsbasis ist das Kastell Rabenwacht im Königreich Kluftspitze, doch ich reise kreuz und quer durch die Lande, um die bestmöglichen Materialien zu Eurer Verwendung zu finden. Darauf gebe ich Euch mein Wort.

Gönnerin. Mögen Euch diese Komponenten wohlbehalten erreichen. Lasst Euch nicht von den Gerüchten und Andeutungen beunruhigen. Haus Rabenwacht, dem ich meine Treue schulde, ist ein uraltes und ehrenwertes Haus. In Kluftspitze wird es nicht nur geachtet, sondern genießt auch einiges an Einfluss. Alles Gegenteilige, was Ihr gehört haben mögt, entspricht mit größter Wahrscheinlichkeit nicht der Wahrheit. Und es sollte ohnehin keinerlei Einfluss auf unsere Vereinbarung nehmen.

Bei mir handelt es sich nicht nur um eine hervorragende Lieferantin für Verzauberungskomponenten, sondern ich bin auch selbst eine versierte Verzauberin. Auch wenn ich noch am Anfang meiner Karriere stehe, lerne ich doch jeden Tag etwas hinzu. Doch seid unbesorgt. Ich würde Euch niemals die besten Materialien zu meiner eigenen Verwendung vorenthalten. Daraus erwüchse doch nur ein Interessenkonflikt. Wir Ihr an dieser Lieferung erkennen könnt, teile ich gerecht und angemessen.

Fürstin Melina Cassel vom Haus Rabenwacht hier! Ich möchte Euch bitten, die Unpünktlichkeit dieser Lieferung zu entschuldigen. Umstände, die sich meiner Kontrolle entziehen, sorgen dafür, dass cih nur in den dunkelsten Stunden der Nacht auf Komponentensuche gehen kann. Ich will Euch nicht unnötig Sorgen bereiten, aber ich habe mir ein gewisses Leiden zugezogen, welches dafür sorgt, dass ich Sonnenlicht meiden muss. Nachts jage ich ohnehin am besten.

Ach, ich liebe die Nacht! Die Dunkelheit ist so friedlich, so ruhig. Ich verstehe nicht, warum die Leute solche Angst vor ihr haben. Man muss die Nacht nicht fürchten. Man sollte sie genießen! Die Dinge, die die Finsternis durchstreifen, sind natürlich etwas gänzlich anderes, doch wir dürfen nicht zulassen, dass einige wenige Rabauken uns anderen den Spaß verderben. Beiliegend Eure Lieferung

Noch einmal Melina Cassel, die Euch in den dunkelsten Stunden vor Sonnenaufgang schreibt. Hoffentlich erreicht Euch dieses Paket mit Verzauberungskomponenten rechtzeitig. Ich gebe mir weiterhin die größte Mühe, dafür zu sorgen, dass Euch mein eigentümliches Leben nicht weiter auffällt, doch vielleicht sollte ich davon absehen, es so oft zu erwähnen. In der Zwischenzeit: Viel Spaß mit diesen Komponenten!

Habe ich Euch schon Estelle erzählt? Sie ist eine der Dienerinnen auf Kastell Rabenwacht. Sie tut im Kastell wirklich alles: Sie kocht, sie putzt, sie flickt unsere Kleider. Ich gebe es nur zögerlich zu, doch sie verrichtet auch Dienste, die über die üblichen Pflichten hinausgehen. Ich will Euch nicht mit Einzelheiten langweilen, doch ohne sie wäre das Leben auf dem Kastell weitaus schwieriger.

Vermutlich sollte ich Euch etwas über das Leben im Kastell erzählen. Ich bin eines der Mündel von Graf Verandis Rabenwacht. Ich lebe hier mit Adusa und Gewendis, und sie sind zweifelsohne mein allerbesten Freundinnen! Neben meinem Studium der Verzauberung und der Beschaffung von Komponenten für Gönnerinnen wie Euch lerne ich auch mit „unseren besonderen Gaben“ umzugehen, wie sie vom Grafen genannt werden.

Wir haben auch eine Reihe vertrauenswürdiger und treu ergebener Diener. Estelle ist eine von ihnen, so wie Kalin, auch wenn er fot mit dem Grafen unterwegs ist. Das Kastell und sein Gelände sind äußerst weitläufig, und es gibt viele Kammern mit dicken Steinwänden. Ich liebe es hier! Doch der Graf hat so viele Regeln. Manchmal glaube ich, dass diese Regeln uns behindern, doch ich schätze, der Graf weiß es wohl besser als ich.

Ich erwähnte ja schon die Regeln, an die wir uns hier im Kastel Rabenwacht halten müssen. Ich bin mir sicher, Euch wurden von Euren Vertretern der älteren Generation schon ähnliche Vorgaben gemacht. Wir dürfen nicht der Völlerei frönen. Wir dürfen unsere Nahrung nicht töten. Wir dürfen kein unschuldiges Blut jagen. Alles nichts Ungewöhnliches. Doch der Graf und Adusa achten peinlich genau darauf, dass wir uns strengstens an diese Anweisungen halten.

Wie ich schon sagte: Regeln. Ich glaube, sie wurden dazu aufgestellt, dass man gegen sie verstößt. Gwendis ist ganz meiner Meinung. Ich bin mir sicher, dies gilt auch für Euch. Wie können wir denn nach Höherem streben, wenn wir uns nicht über die Grenzen hinwegsetzen, die uns umgeben? Ich sage: Setzt Euch hinweg, Gönnerin, setzt Euch hinweg! Doch lasst Adusa davon nicht erfahren, Sie weigert sich, auch nur ein Ei zu zerschlagen, geschwiege denn eine Regel zu brechen. Anbei findet Ihr Eure Komponenten.

Noch ein Abend des Ressourcensammelns, noch eine Komponentenlieferung. So setzt sich der Kreislauf von Gönnerin und Mietling fort. Auf meiner jüngsten Exkursion erwartete mich ein ungewöhnlicher Anblick: Drei fröhliche Skampen tanzten heiter um einen Kreis leuchtender Steine. Ich schaute eine Weile fasziniert zu, als mir eine weitere Gestallt in ihrer Mitte auffiel.

Die Gestalt, um die die Skampen tanzten, war ein junger Mann, der mit dicken Tauen gefesselt und mit einem Stück alten, schmutzigen Tuchs geknebelt war. Er sah verängstigt aus. Ganz und gar nicht so heiter und glücklich wie die umhertollenden Skampen. Ich empfand Mitleid für den Gefangenen, doch zugleich wollte ich mir die Kleider vom Leib reißen und mit den Skampen in diesem Kreis tanzen. Ist das seltsam?

Nein, Gönnerin. Ich habe mir nicht die Kleider vom Leib gerissen und bin nackt in einem leuchtenden Steinkreis hineingelaufen. Verbannt dieses Bild lieber sofort aus Eurem Kopf! Auch wenn ich ganz ehrlich gesagt lieber nackt getanzt hätte. Oh, wohlan denn! Lasst die Bilder ruhig kommen. Hier ist eure Komponentenlieferung.

Da war ich also nun, fasziniert von den tanzenden Skampen und im gleichen Maße besorgt um den jungen Gefangenen. Da dämmerte mir, dass ich unter der Wirkung irgendeines Zaubers oder Fluchs stehen musste, und das wiederum machte mich nur umso neugieriger. Es wurde Zeit, entsprechend des Ehrenkodexes von Haus Rabenwacht zu handeln und zu Tat zu schreiten! Aber erst schicke ich Euch diese Komponenten.

Es war keine große Sache, die umhertollenden Skampen zu erschrecken und sie in die Finsternis zu verscheuchen. In den leuchtenden Steinkreis hineinzutreten, war da schon etwas ganz anderes. Kaum war ich mit dem Fuß über den Rand des Kreises getreten, stieg in mir erneut der Wunsch zum Tanzen auf - wie Lava, die bei einem Ausbruch hinauf zum Rand des blubbernden Vulkans schießt.

Ein ungeheures Maß an Selbstbeherrschung war nötig, um nicht dem stummen Takt der Verzauberung zu erliegen. Ich zog meinen Fuß zurück. Dann hatte ich einen plötzlichen Geistesblitz und trat einen der leuchtenden Steine einfach um. Das Leuchten verging, und der Wunsch zum Tanzen zerplatzte wie eine Seifenblase. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dankbarkeit erwartet hatte, doch die nackte Angst in den Augen des Gefangenen war nun wirklich unangemessen.

Es stellte sich heraus, dass die Angst in den Augen des jungen Mannes gar nichts mit mir zu tun hatte. Stattdessen richtete sie sich auf eine bedrohliche Gestalt, die sich hinter mir heranschlich. Ich konnte gerade noch ausweichen, al der Daedra-Kultist versuchte, mich mit einem Schwerthieb zu enthaupten. Die Klinge schnitt dort durch die Luft, wo eben noch mein Hals gewesen war. Doch ich habe Euch nicht vergessen - Eure Komponenten liegen bei.

Liebe Gönnerin, ich will Euch nicht mit Einzelheiten langweilen, wie ich den Daedra-Kultisten ausgeschaltet habe. Noch möchte ich Euch mit gewissen Tatsachen belasten, die euch bestenfalls in Aufregung versetzten und mich im schlimmsten Fall in einem unvorteilhaften Licht erscheinen lassen würden. Es muss reichen, wenn ich sage, dass ich den Schurken überwältigte und mich an die strengste Regel des Grafen hielt: Nähre dich nie im Übermaß - außer an Bösewichten.

So, wo war ich? Oh, ja. Der Bösewicht. Der Kultist ließ sich verhältnismäßig leicht ausschalten, und ich gönnte mir eine kleine Stärkung. (Nach Kämpfen habe ich immer Appetit.) Leider schien mein Handeln den gefangenen jungen Mann sehr aufzubringen, und er wich vor mir zurück. Ich muss gestehen, dass ich doch mit ein bisschen mehr Dankbarkeit für seine Rettung gerechnet hatte. Vielleicht wenn ich seine Fesseln entferne ...

Ich schätze, an dem alten Sprüchlein ist wohl doch etwas dran: Bei der ersten Verabredung isst man lieber nichts. Der Gefangenen, den ich vor dem Kultisten rettete, ist der Sohn eines niederen Adeligen. Lyam Fontbonne ist groß und hat dunkel Augen sowie einen vollen Schopf dunkles Haar. Außerdem ist er unhöflich und undankbar. Und er besitzt die Dreistigkeit, mich ein Monster zu nennen! Wenn er meint, dass wir noch eine zweite Verabredung haben werden, dann irrt er sich ganz gewaltig!

Es brauchte ein wenig Mühe, aber letzten Endes konnte ich Lyam beruhigen. Ich habe ihn davon überzeugt, dass ihm seine Augen einen Streich gespielt haben müssen. Es war die nervliche Belastung, um ein Haar einem daedrischen Fürsten geopfert zu werden. Natürlich habe ich den Kultisten nicht gebissen! Und ich habe auch nie Blut aus seinem Hals gesaugt! DA wird das nun geklärt hätten, frage ich mich, ob er wohl schon eine Begleitung für den Ball des Großkönigs hat?

Was für ein wunderbarer Abend! Auf dem Spaziergang zurück nach Schornhelm plauderten Lyam und ich stundenlang miteinander. Er ist wirklich recht bezaubernd, wenn er nicht gerade einem daedrischen Fürsten geopfert werden soll. In meiner Nähe wirkt er immer noch etwas scheu, und ich meine fast, dass ich ihn nervös machen, aber ich bin mir sicher, dass er mich auf den Ball des Großkönigs einladen wird! Anbei findet Ihre Eure neuesten Komponenten.

Oh, Gönner! Was habe ich nur falsch gemacht! Es ist schon zwei Tage her, und ich habe kein Wort von Lyam Fontbonne gehört, seit wir uns auf den Stufen meines Familiensitzes in Schornhelm voneinander verabschiedeten. Ich habe ihn vor den Skampen gerettet! Zwischen uns ist etwas geschehen! Und jetzt nichts! Ich bin wohl eine schreckliche Person! Aber keine Sorge: Ich werde meine Pflichten nicht vernachlässigen. Anbei findet Ihr Eure Komponenten.

Oh, was für ein schöner Tag! Heute traf ein Bote ein. Er brachte mir einen Brief von Lyam. Dieser entschuldigte sich tausend Mal und will mich wiedersehen! Was soll ich nur anziehen? Ich muss Gwendis suchen! Sie ist in solchen Dingen viel geschickter als ich. Ich verspreche, Euch alles über mein Treffen mit Lyam zu erzählen. Beim nächsten Mal.

Gwendis ist toll. Sie war mir eine große Hilfe! Sie hat mich bei der Auswahl des Kleides beraten, bei der Frisur sowie bei allerlei anderen Dingen, die dafür sorgen sollten, dass mein Treffen mit Lyam so angenehm wie möglich verläuft. Er schien immer noch nervös und ein wenig scheu, doch schließlich fragte er mich, ob ich mit ihm zum Ball des Großkönigs gehen würde. Ich habe ihm natürlich gesagt, dass ich darüber nachdenken und ihn dann wissen lassen würde.

Gwendis erklärte sich bereit, an meiner Statt auf Lyams Einladung, ihn zum Ball des Großkönigs zu begleiten, zu antworten. Sie ist eine so gute Freundin! Sie ließ ihn wissen, dass ich sowohl geehrt als auch erfreut bin, ihn auf den Ball zu begleiten. Jetzt muss ich nur noch geduldig bis zum Abend des Balls abwarten. Arrgh! Geduld ist nicht gerade meine Stärke.

Ich brauche eine Ablenkung bei Warten auf den Ball des Großkönigs. Ein kurzer Ausflug in die Wildnis von Kluftspitze, um nach neuen Komponenten zu suchen, schien mir da eine gute Idee zu sein. Ich hatte noch nicht in den Ruinen bei den Hügeln von Lorkrata herumgestochert, weshalb ich dies nun gut nachholen konnte. Ich hatte umgehend Erfolg, wie Ihr an dieser Lieferung sehen könnt.

Doch ich bin nicht so allein hier draußen, wie ich gedacht hätte. Ich weiß, dass mich jemand beobachtet. Die Frage ist nur, ob dieser geheimnisvolle Beobachter mir wohlgesinnt oder gefährlich ist? Nun, auf jeden Fall wird er gleich feststellen, wie tödlich Fürstin Melina Cassel sein kann, wenn es nötig wird. In der Zwischenzeit: Viel Spaß mit diesen Komponenten!

Ich tauchte in die Schatten ein und bewegte mich durch die Ruinen, wobei ich stets im Dunkeln blieb. Ich war sicher, auf diese Weise für meinen geheimnisvollen Beobachter nahezu unsichtbar zu sein. So konnte ich mich seinem Versteck nähern, ohne dass er mich entdeckte. Er war so darauf konzentriert, die Ruinen im Auge zu behalten, dass er wohl gar nicht geahnt hatte, dass ich nun unmittelbar hinter ihm war. Es wurde Zeit, mit meiner Beute zu spielen.

Interessant. Der Mann, der die Ruinen von Lorkrata beobachtete, war nicht so ahnungslos, wie ich gedacht hatte. Er war ein hünenhafter Nord, der die Rüstung eines der Entschlossenen von Stendarr trug. Er bewegte sich so schnell wie ein Waldelf und stürzte sich sofort mit gezogener Waffe auf mich. Ich lächelte und stellte mich ihm vor. Das war schließlich nur höflich, bevor ich mich dranmachen wollte, ihm den Kopf abzureißen.

Habt Ihr schon von den Entschlossenen von Stendarr gehört? Sie sind eine Gruppe selbstgerechter Krieger, die alles jagen und vernichten wollen, was sie nicht verstehen. Der Entschlossene, den ich in Lorkrata traf, nannte sich Jakothon Segenseid. Er war alles, was man sich vorstellt, wenn man die Worte „religiöser Nord“ hört, und noch einiges mehr. Und ja, er war dort, um mich zu töten.

Warum sollte ein Entschlossener von Stendarr die Fürstin Melina Cassel töten wollen? Nun, das ist die Frage. Es war daher auch das Erste, was ich von ihm wissen wollte, nachdem er seine Absichten kundgetan hatte. „Weil Ihr eine elende, unheilige, hässliche Kreatur seid!“, antwortete Jakothon. „Weil Ihr eine Vampirin seid!“ Was für ein unhöflicher Grobian! Hässlich bin ich auf keinen Fall! Was den Vampirismus anbelangt, nun, da hatte er recht.

Überrascht Euch mein wahres Wesen, Gönnerin? Stößt es Euch ab? Erfüllt es Euren Bauch mit Schrecken und Eure Eingeweide mit Grauen? Wirklich? Wenn ja, dann bin ich enttäuscht von Euch. Schließlich habe ich Euch treu gedient und mich bis aufs letzte i-Tüpfelchen an unsere Vereinbarung gehalten. Ich bin kein Monster. Graf Verandis sagt, wir sind etwas Besonderes. Das wir eine Pflicht gegenüber all jenen haben, die unsere Gaben nicht besitzen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ein Kampf zwischen uns ausgegangen wäre, aber Jakothon und ich griffen in jener Nacht nicht zu den Waffen. Während wir noch mitten in einem Austausch barscher Worte und noch barscher Beleidigungen waren, tauchte aus der Finsternis hinter dem Entschlossenen ein Rudel geistloser Blutunholde auf und stürzte sich in entfesselter Wildheit auf ihn. Mit einem Seufzer und ungeachtet unserer Differenzen entschied ich, den Entschlossenen zu retten.

Ich muss schon sagen: Jakothon Segenseid weiß wirklich, wie man Blutunholden den Garaus macht. Sobald ich eingegriffen und ihm die Gelegenheit verschafft hatte, sich zu orientieren, schaltete er den Rest der Blutunholde mit einem Mindestmaß an Hilfe meinerseits aus. Er dankte mir nicht. Er beschloss nicht, mein Freund zu werden. Er sagte nur: „Ich werde Euch im Auge behalten.“ Dann drehte er sich um und ging davon.

Ich bin es wieder. Melina Cassel. Ich bin eine Verzauberin in der Ausbildung, eine Versorgerin für Verzauberungsmaterialien und noch etwas anderes. Ich bin eine Vampirin. Ich lebe nach dem gleichen Kodex, den Graf Verandis eingeführt hat und den er auch durchsetzt. Unser Hauptziel ist es, gute Taten zu vollbringen und unsere besonderen Gaben so einzusetzen, dass wir anderen möglichst viel damit helfen.

Beim Rest unseres Kodex geht es um hochtrabende Konzepte wie Ehre und Wachsamkeit, edles Wesen und Zurückhaltung. Wir nähren uns nur von Freiwilligen und niemals im Übermaß. Die einzige Ausnahme von dieser Regel greift dann, wenn wir auf Verbrecher und böse Kultisten stoßen. In solchen Fällen dürfen wir dem Monster in uns freien Lauf lassen. Anbei findet Ihr Eure Komponenten.

Nun da Ihr die Besonderheiten meiner einzigartigen Existenz kennt, können wir uns wieder den gewöhnlichen Aspekten meines Lebens zuwenden. Die Nacht des Balls des Großkönigs nähert sich mit großen Schritten, und ich habe noch eine Liste von Vorbereitungen zu treffen, die so lang wie mein Arm ist. Das heißt, ich brauche Hilfe. Das heißt, ich brauche Gwendis! Sie ist eine echte Fachfrau für solche Angelegenheiten.

Der Ball des Großkönigs steht kurz bevor, und ich habe immer noch so viel zu tun. Ich muss noch meine Haare richten und mich schminken. Und ich brauche ein Kleid. Und einen Strauß der schönsten Blumen des ganzen Landes. Gwendis sagt, sie würde schon an allem arbeiten, aber langsam werde ich nervös. Ich will einen guten Eindruck machen, wenn Lyam kommt, um mich abzuholen.

Gwendis hat es wieder geschafft! Sie hat sechs Frauen ins Schloss bestellt, und vier Stunden später sind meine Haare einfach perfekt, ich bin tadellos geschminkt, mein Kleid ist atemberaubend und ich fühl mich wunderschön! Jetzt darf ich mich nur sechs Stunden lang nicht bewegen, bis Lyam kommt, um mich zum Ball mitzunehmen. Doch meine Pflichten habe ich nicht vernachlässigt, Gönnerin! Anbei findet Ihr Eure Komponenten.

Schweig still, mein schlagend‘ Herz! Lyam trat auf unsere Schwelle, und er sah einfach hinreißend aus! (Und ja, entgegen der allgemeinen Meinung schlagen unsere Herzen sehr wohl, Vielen Dank auch.) Wie attraktiv der Spross der Fontbonnes in seinen feinen Gewändern doch war! Und ich freue mich sehr darüber, Euch verraten zu dürfen, dass auch er angemessen beeindruckt von meinem Äußeren war. Er nahm meine Hand, und dann zogen wir los.

Habt Ihr schon einmal an einem Ball des Großkönigs teilgenommen, Gönnerin? Was für ein wundervolles Gesamtkunstwerk! Die Musik, das Essen, die Schausteller! Wir tanzten die ganze Nacht hindurch und genossen die Gesellschaft des anderen. Mein einziges Bedauern ist, dass die Feier irgendwann zu einem Ende kam. Das ist der Ärger mit der Nacht. Sie dauert nie so lange, wie man es sich wünscht. Setzt diese neue Rohmaterialien weise ein.

Der Morgen graute schon, als Lyam mich zu den Toren des Kastells Rabenwacht geleitete. Ich konnte spüren, wie Gewndis uns aus dem Schatten beobachtete, auch wenn sie sich uns nicht zeigte. Lyam sagte mir, wie sehr er den Abend genossen hatte. Wir küssten uns. Ich wollte, dass dieser Augenblick niemals endet. Doch die Sonne ging auf. Nur wiederstrebend trennten wir uns. Jetzt bin ich glücklich und traurig zugleich. Ist das nicht seltsam?

Meint Ihr, es ist zu früh, Lyam wiederzusehen? Wäre es zu forsch von mir, mich bei ihm zu melden? Mich ihm an den Hals zu werfen und ihn mit süßen Küssen zu überschütten? Ich fühle mich wie ein Schulmädchen, und es fühlt sich ganz wunderbar an! Gwendis nimmt zwar den ganzen Ruhm für sich allein in Anspruch, doch ich glaube schon, dass meine Gewitztheit, mein Charme und meine Schönheit auch etwas mit Lyams Reaktion zu tun hatten. Aber hier sind noch mehr Komponenten.

Ich konnte es keinen Moment länger ertragen, im Kastell eingesperrt zu sein. Deshalb schnappte ich mir mein Bündel und zog los, um noch mehr Verzauberungskomponenten für meine Klienten zu besorgen. Ich konnte nicht anders, denn sonst hätte ich bei der Warterei auf eine Nachricht von Lyam noch den Verstand verloren. Sein Schweigen kann einen manchmal zur Weißglut treiben! Nicht einmal ein kurzes Schreiben seit dem Ball! Doch meine Arbeit lenkt mich ab - zumindest weitestgehend.

Ein paar Tage fern vom Kastell und der Sorge um Lyam Fontbonne haben mir richtig gutgetan. Ich konnte sogar der Öffentlichkeit eine Dienst erweisen (wie es uns der Rabenwacht-Kodex aufträgt), als ich auf der Straße nach Schronhelm zwei Reisende vor Banditen rettete. Ich bin nun auf dem Weg nach Hause. Und es sollte lieber etwas von Lyam auf mich warten, wenn ich dort ankomme!

Oh, welch glücklicher Tag! Es wartete tatsächlich etwas von Lyam auf mich, als ich ins Kastel zurückkam. Er hat unsere große Halle mit den schönsten Blumen gefüllt, die ich jemals sah! Es wirkte, als wäre ein Regenbogen im Kastell zerstoben. Ich schätze, ich habe anscheinend doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen! Aber wo sind nur alle? Warum ist das Kastell leer? Was ist während meiner Abwesenheit geschehen?

Abgesehen von den Blumen von Lyam ist Kastell Rabenwacht verlassen. Gwendis, Adusa und selbst die Diener sind verschwunden, ohne auch nur eine Notiz zu hinterlassen, aus der ich erfahren könnte, wo sie nur hin sind. Ich war so glücklich, als ich bei meiner Heimkehr die Blumen vorfand, doch nun mache ich mir Sorgen um meine Freunde und meine Familie. Diese ganzen Gefühlsumschwünge machen mich zunehmend wütend.

Ich bin allein im Kastell. Gwendis und Adusa sind verschwunden. Die Diener sind fort. Sogar die schöne Estelle, die mir sonst meist mein Abendmahl anbot, ist nirgendwo zu finden, ich bin hungrig! Und ich mache mir auch sogen um den Haushalt. Warum war mir nicht einmal ein einziger Tag vergönnt, um mich an Lyams zärtlicher Geste zu erfreuen? Beiliegend findet Ihr Eure Rohmaterialien.

Immer noch keine Nachricht von Gewendis oder Adusa. Nicht einmal eine Nachricht von einem unserer Diener. Ich sollte im Duft der wunderschönen Blumen schweigen, die Lyam mir nach dem Ball geschickt hat. Stattdessen laufe ich auf und ab und male mir aus, welche schreckliches Schicksal meiner Familie zugestoßen sein mag. Nun, die Zeit des Wartens ist vorbei. Ich muss etwas unternehmen!

Ich schaute mich noch einmal im Kastell um, ehe ich vor Wut blind um mich schlug und dabei etwas sehr Verstörendes unter einem der Blumenkörbe freilegte. Es war eine kurze Notiz des Entschlossenen von Stendarr. „Eure Gefangenen werden befreit werden“, stand auf der Notiz. Unterzeichnet war sie mit „Jakothon Segensei“. Dieser Narr! Das waren unsere Angestellten, keine Gefangenen!
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